VHV-Fahrerschutz schließt Versicherungslücke

Bei einem selbstverschuldeten Unfall oder wenn kein Schädiger feststellbar ist, bleibt der Fahrer mit seinem persönlichen Schaden auf der Strecke - er kann nicht mit einer Entschädigung rechnen. Bieten Sie daher Ihren Kunden immer den VHV-Fahrerschutz mit an!

Die Mitfahrer können nach einem Unfall ihre Schadenersatzansprüche an den Kfz-Haftpflichtversicherer des Halters stellen, egal ob der Fahrer den Unfall verschuldet hat oder nicht. Einer bleibt mit seinem persönlichen Schaden allerdings auf der Strecke: der Fahrer. Sofern er selbst den Schaden verursacht hat oder kein Schädiger feststellbar ist, kann er nicht mit einer Entschädigung rechnen. Hier greift der Fahrerschutz der VHV: Er schützt den Fahrer so perfekt wie die Kfz-Haftpflicht die Mitfahrer. Der Fahrerschutz ist nicht zu verwechseln mit der Insassenunfallversicherung - dies übersehen leider viele Kunden.

Wie wichtig der Fahrerschutz ist zeigt eine aktuelle Empfehlung beim Deutschen Verkehrsgerichtstag:

Der Verkehrsgerichtstag hat sich ganz aktuell auch mit der Frage beschäftigt, ob der Fahrer zum Beispiel Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung beanspruchen kann, wenn er einen Personenschaden nach einem unverschuldeten Unfall mit einem nicht haftenden Kind (unter 10 Jahren) erlitten hat. Im Ergebnis soll es bei der bestehenden Rechtslage bleiben. Begründung: Es gibt ausreichende Absicherungsmöglichkeiten für den Fahrer - vor allem über den Fahrerschutz.

Das bietet der VHV-Fahrerschutz

Die Leistungen orientieren sich an denen der Kfz-Haftpflichtversicherung. Jeder berechtigte Fahrer erhält dieselben Leistungen für Personenschäden, wie sie die Mitfahrer erhalten - und zwar auch bis zu einer Höhe von 12 Mio. EUR. Der Fahrerschutz kann problemlos in bestehende Verträge integriert werden. Ab 8 Prozent des KH-Beitrags sind Ihre Kunden rundum abgesichert.

Zu den Entschädigungsleistungen gehören insbesondere:

  • Verdienstausfall
  • Schmerzensgeld
  • Leistungen für sonstige Folgeschäden wie zum Beispiel behindertengerechte Umbaumaßnahmen oder Haushaltshilfe
  • Leistungen an Hinterbliebene im Todesfall

Dabei gehen Leistungen anderer, wie z.B. Unfallgegner, Sozialversicherungsträger oder Krankenkassen vor. Unberücksichtigt bleibt allerdings die private Eigenvorsorge wie Lebens- und Unfallversicherungen.

Infoblatt zum Fahrerschutz

Die wichtigsten Informationen zum Fahrerschutz und nähere Erläuterungen zu den Leistungen finden Sie in unserem Infoblatt.

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