Trockenster Sommer seit 50 Jahren

"Landwirtschaft fürchtet Katastrophenjahr", "Winzer hoffen auf Regen",  "Schifffahrt aufgrund von Niedrigwasser eingestellt": Die Schlagzeilen der letzten Tage und Wochen haben es in sich. Die gute Nachricht für Ihre Kunden: Mit der Wetterrisikoversicherung der VHV können auch die Folgen der Trockenheit abgesichert werden.

In Südhessen fallen in durchschnittlichen Jahren zwischen März und Mitte August ca. 300 mm Niederschlag. In diesem Jahr sind nicht mal 160 mm gemessen worden. Dies hat natürlich massive Auswirkungen auf die Landwirtschaft. In weiten Teilen Deutschlands ist die Situation ähnlich. An Oder, Elbe und Donau sind z.B. die Pegel aufgrund der langen Trockenheit bereits so niedrig, dass die Schifffahrt streckenweise eingestellt werden musste. Auf Rhein und Main können die Schiffe nicht mehr voll beladen fahren. Ähnlich trockene Jahre gab es 2003, 1990, 1976 und 1964.

Zwei Monate Trockenheit – Situation verschärft sich zunehmend

Bereits am 26. Juni 2015 schrieb die FAZ: „Neue deutsche Dürre – 1961 waren die Äcker deutscher Landwirte das letzte Mal so ausgetrocknet wie in diesem Jahr.“ Seitdem hat sich die Situation noch verschärft. So schreibt die Zeit Online am 10. August 2015: „Größte Dürre seit einem halben Jahrhundert – Für Landwirte ein Problem: In einigen Bundesländern sind die Böden vollkommen ausgetrocknet. Kurze Schauer ändern daran nichts. Viele Flüsse erreichen Tiefstände.“.

Besorgniserregende Prognose: Hitzewellen nehmen zu

Hitzerekorde, ausbleibende Winter, Schnee bis Ende März, Extremniederschläge oder Trockenheit - Wetterextreme nehmen aufgrund der Klimaveränderung zu. „Die nächsten Sommer werden heißer – schon 2020 könnte es weltweit doppelt so viele Hitzewellen geben wie derzeit“, schreibt die Zeit Online bereits am 15. August 2013. Die Folgen: Eine betriebswirtschaftliche Planung wird für viele Unternehmer immer schwieriger.

Mit der Wetterrisikoversicherung der VHV können sich Ihre Kunden gegen die finanziellen Folgen von solchen Ereignissen absichern.

Beispiel

Ein Landwirt befürchtet einen Ertragsverlust wenn zwischen März und Mitte August weniger als 200 mm Niederschlag fallen (Durchschnittlich kann er in dieser Zeit mit ca. 300 mm rechnen). Für jeden mm weniger erhält er eine Entschädigung von 1.000 EUR. In diesem Jahr hätte er eine Entschädigung von knapp 45.000 EUR erhalten. Für diese Absicherung wäre ein Beitrag in Höhe von 5.500 € fällig gewesen.