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Selfstorage: Versicherungen für den Trend zur Einlagerung

Selfstorage: Versicherungen für den Trend zur Einlagerung

Die neue Wohnung ist zu klein? Der Keller voll? Insbesondere in Großstädten wird die Nachfrage nach zusätzlicher oder vorübergehender Lagerfläche immer größer. In gemieteten Lagerboxen können daher an über 200 Standorten in Deutschland Habseligkeiten verstaut werden. Vorausgesetzt Ihre Kunden verfügen über einen entsprechenden Versicherungsschutz.

Selfstorage: Ein Trend, der Platz schafft

In Deutschland finden jährlich etwa 14 Millionen Umzüge statt. Manch einer verkleinert seine Wohnfläche dabei oder aber zieht in eine Wohnung ohne Keller, denn diese werden immer seltener gebaut. Andere müssen aus privaten oder beruflichen Gründen spontan ihre Wohnung verlassen und kommen vorübergehend bei Bekannten oder zur Zwischenmiete andernorts unter – ohne alle Habseligkeiten dort unterstellen zu können. Abhilfe schaffen Mietlager, auch Selfstorage genannt. Es handelt sich dabei um Lagerräume, die separat abschließbar und meist videoüberwacht sind. Sie können für unterschiedliche Laufzeiten angemietet werden.

Darauf müssen Ihre Kunden achten

Wenn unter Ihren Kunden jemand ist, der auf diese Art Möbel, Gegenstände und Co. einlagert, sollte er auf ein paar Dinge achten. Die meisten Selfstorage-Anbieter schützen ihre Lagerboxen mit Videoüberwachung und weiteren Sicherheitsmaßnahmen, um Diebstählen und Vandalismus bestmöglich vorzubeugen. Natürlich kann aber niemand dafür garantieren, dass auch wirklich nichts passiert. Nicht nur Diebstahl ist ein Stichwort, auch Überschwemmungen oder Feuer sind denkbar. Einige Mietlager verlangen daher den Nachweis über eine Versicherung. Bei manchen Anbietern kann man diese sogar direkt abschließen – oft ist das aber gar nicht nötig!

Außenversicherung inklusive: So ist extern gelagerter Hausrat sicher

Bei vielen Hausratversicherungen ist eine Außenversicherung inklusive – auch bei KLASSIK-GARANT. Somit müssen Ihre Kunden keine Extra-Versicherung beim Selfstorage-Anbieter dazubuchen, wenn sie vorübergehend Gegenstände einlagern. Doch wie genau sehen die Leistungen der VHV Hausrat in der Außenversicherung aus?

Tarif Max. Dauer der versicherten Einlagerung

Max. Entschädigung

KLASSIK-GARANT

6 Monate

25 Prozent der Versicherungssumme

EXKLUSIV

12 Monate


Sportausrüstung: ohne zeitliche Begrenzung

51 Prozent der Versicherungssumme

Sportausrüstung: bis zu 2.500 Euro

Schäden infolge von Feuer, Blitzeinschlag, Explosion, Einbruchdiebstahl, Sturm und Hagel sowie Leitungswasserschäden sind somit auch in einer Lagerbox versichert. Haben Ihre Kunden die Zusatzbausteine Elementar I und Elementar II dazu gebucht, müssen Sie sich auch bei Starkregenereignissen oder Schneedruck keine Gedanken machen.

Ausnahmen: Versicherungsschutz gilt nicht für Chemikalien, Brennbares und Waffen. Lebensmittel, Antiquitäten, Schmuck, Briefmarken, Edelmetalle wie z. B. Gold sind nur versichert, wenn sie einen bestimmten Wert nicht übersteigen. Infos zur Erstattung von Wertgegenständen finden Sie in unserem Magazinbeitrag Entwendung von Wertsachen: So reguliert die VHV.

Und was ist sonst noch wichtig?

Bitte erinnern Sie Ihre Kunden mit Einlagerungs-Plänen auch daran, was während des Ein- bzw. Auslagern des Hausrats passieren kann. Schnell hat man sich mal mit einer Kiste auf die Nase gelegt und dabei verletzt oder beim Transportieren etwas beschädigt. Gut dran ist, wer dann eine Unfall- und Privathaftpflichtversicherung hat. Interessant in diesem Zusammenhang ist da auch unser Artikel:  Umzug: Sind Gefälligkeitsschäden versichert?