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Advent, Advent, die Wohnung brennt

Der Winter hält Einzug – und mit ihm zahlreiche Kerzen und Lichterketten, die unsere Häuser und Wohnungen in der dunklen Jahreszeit ein Stück gemütlicher machen sollen. Doch mit der Weihnachtsbeleuchtung steigt gleichzeitig auch die Brandgefahr. Weisen Sie Ihre Kunden auf die Gefahren hin – und auf unseren Versicherungsschutz.

Winterzeit ist Wohnungsbrandzeit

Schon gewusst? In den Wintermonaten steigt die Gefahr eines Wohnungsbrandes um 50 Prozent im Vergleich zu den Sommermonaten. Kein Wunder, immerhin machen es sich viele Menschen in der kalten und dunklen Jahreszeit zu Hause gemütlich. Insbesondere durch Corona verbringen nach wie vor viele Personen ihren Feierabend in den heimischen vier Wänden. Sie zünden Kerzen auf dem Adventskranz an, dekorieren ihre Fenster mit Lichterketten, machen Feuer im Kamin. Schön anzusehen, doch genauso schnell können die gemütlichen Lichter bei Unachtsamtkeit oder technischen Defekten auch einen verheerenden Brand verursachen. Folgeschäden inklusive. Verraten Sie Ihren Kunden, wie die VHV im Brandfall sinnbildlich beim Löschen hilft.

So leuchten Lichterketten und Co. lange und sicher

Doch vorweg: Damit es gar nicht erst zu einem Wohnungsbrand kommt, gilt es einige Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. Dass Kerzen und sonstige offene Feuer nicht unbeaufsichtigt gelassen werden, versteht sich von selbst. Aber auch elektronische Beleuchtungen wie Lichterketten sollten vor der Verwendung ausgiebig geprüft werden. Immerhin ist die Elektrizität nach wie vor die häufigste Brandursache – gefolgt von menschlichem Fehlverhalten wie dem sorglosen Umgang mit offenem Feuer oder vergessenem Essen auf dem eingeschalteten Herd. Für elektronische Beleuchtung – ob LED oder herkömmlich – gilt deshalb:

  • Beim Austausch der Lämpchen auf die vorgeschriebene Volt- und Wattzahl achten.
  • Produkte sollten das Sicherheitszeichen GS oder VDE enthalten.
  • Bei einem beschädigten Kabel sollte das Produkt besser entsorgt werden, statt es zu reparieren.
  • Ist der Trafo mit IP20 gekennzeichnet oder gar nicht, ist die Beleuchtung nur für den Innenbereich geeignet. Mit der Kennzeichnung IP44 oder höher ist auch die Nutzung im Außenbereich möglich.
  • Funktionieren alle Rauchmelder? Sie retten Leib und Leben.

Im Brandfall abgesichert

Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Brand in den eigenen vier Wänden, helfen die Wohngebäude- und Hausratversicherung der VHV. Zeigen Sie Ihren Kunden die Vorteile unserer Produkte und dass sie im Schadenfall nicht alleine auf den Kosten sitzen bleiben: Während die Hausratversicherung Einrichtungsgegenstände wie Möbel, Elektronik, Kleidung oder Wertsachen abdeckt, schützt die Wohngebäudeversicherung die Immobilie selbst. Sie springt bei Schäden am Gebäude, an Fußböden, Solaranlagen und dergleichen ein. Das Besondere: Ihre Kunden erhalten im Schadenfall nicht nur den tatsächlichen Wert der Immobilie, sondern den Neuwert.

Auf gute Nachbarschaft mit der PHV

Doch was passiert, wenn das Feuer sogar auf das Nachbarhaus übertritt – schlimmer geht bekanntlich immer? Wer haftet für die entstandenen Schäden? Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs aus 2018 müssen auf Grundlage des nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruchs die Brandverursacher dafür verantwortlich zeichnen – selbst wenn das Feuer unverschuldet ausgebrochen ist. Auch hier lässt die VHV Ihre Kunden nicht im Stich. Es besteht Versicherungsschutz für Ausgleichsansprüche auf Schadenersatz im Sinne der „Störerhaftung“ über eine Privat-Haftpflicht-, bzw. Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung – vorbehaltlich der Einzelfallprüfung.