Neu: Bonitätsprüfung in der Kfz-Versicherung

Ab dem 1. Juni 2014 prüfen wir in der Kfz-Versicherung bei allen natürlichen Personen – sowohl bei der eVB-Vergabe als auch im Antragsprozess – die Bonität. Wir haben für Sie zusammengefasst, was sich dadurch ändert und was Sie jetzt beachten müssen.

Mit der Bonitätsprüfung reagiert die VHV auf die aktuellen Entwicklungen im Markt. Inzwischen berücksichtigen über 90 Prozent der deutschen Kraftfahrtversicherer das Zahlungsverhalten der Kunden.

Denn: Einige wenige Kunden (ca. fünf Prozent) verursachen bei den Versicherungs-unternehmen – aber auch bei den Vertriebspartnern – einen erheblichen Verwaltungsmehraufwand.


Wer wird geprüft und welche Folgen hat das?

Wir werden uns bei der Prüfung nur auf die Kunden mit harten Bonitätsmerkmalen – z. B. bei eidesstattlicher Versicherung ("Offenbarungseid") – konzentrieren. Ein Scoring werden wir nicht durchführen.

Gemäß unserer Annahmerichtlinien werden wir diesen Kunden nur noch die Kfz-Haftpflichtversicherung im Rahmen der gesetzlichen Versicherungssummen sowie die jährliche Zahlungsperiode anbieten. Eine beantragte Fahrzeugversicherung (Voll- oder Teilkasko) sowie weitere Zusatzdeckungen bieten wir in diesem Fall nicht an. Bitte beachten Sie, dass wir beim Vorliegen eines harten (Negativ-)Merkmales die Gültigkeit der eVB auf zehn Tage einschränken.

Sollten wir bei der Antragsprüfung darüber hinaus feststellen, dass wir zu dem Kunden nicht im Kontrahierungszwang stehen, lehnen wir den Antrag ab und verweigern die eVB-Vergabe.


Wir informieren Sie umgehend!

Als Vertriebspartner der VHV erhalten Sie bereits beim Versenden des Antrages bzw. beim Erstellen der eVB eine sofortige Rückmeldung. So können Sie umgehend reagieren und den bestmöglichen Versicherungsschutz für Ihre Kunden auswählen.

Unsere Bitte an Sie: Weisen Sie Ihre Kunden zukünftig auf die Bonitätsprüfung der VHV hin. Eine separate Unterschrift (Einwilligungserklärung) wird nicht benötigt, da ein berechtigtes Interesse seitens der VHV vorliegt und somit eine Einwilligung des Kunden zur Bonitätsabfrage obsolet ist.