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Starkregen: Das müssen Ihre Kunden wissen

Starkregen: Das müssen Ihre Kunden wissen

Auch in scheinbar risikoarmen Wohngegenden ohne Nähe zu Flüssen und Seen kommt es immer häufiger zu sintflutartigen Regenfällen. Erste Landesregierungen wollen nun Soforthilfen streichen und fordern ihre Bürger zum Abschluss einer Elementarschadenversicherung auf. Unabhängig von regionalen Risiken bieten wir hierfür eine kostengünstige Lösung.

Starkregen verursacht immense Schäden

Starkregen ist ein Wetterphänomen, bei dem innerhalb kürzester Zeit große Niederschlagsmengen fallen. Die Folge: Insbesondere in Ballungszentren kann der Boden oftmals das viele Regenwasser nicht mehr aufnehmen. Die Kanalisationen sind überlastet, der Rückstau drängt in Wohnräume und verursacht Überschwemmungsschäden an Einrichtung, Inventar und Bausubstanz. Die oft bittere Erkenntnis für viele Geschädigte: Witterungsniederschläge gelten als Elementarschaden und sind nicht über die Hausrat- oder Wohngebäude-Versicherung abgedeckt.

Landesregierungen wollen Soforthilfen einstellen

Die Bundesländer stellten Betroffenen in der Vergangenheit Soforthilfe zur Verfügung. 2017 waren es in Sachsen-Anhalt beispielsweise 400.000 Euro. Doch damit dürfte bald Schluss sein. Die Landesregierung will künftig staatliche Soforthilfen streichen, wenn die private Absicherung einer Immobilie möglich gewesen wäre. Auch Bayern plant die Abschaffung für Immobilieneigner, die sich nicht um eine entsprechende Absicherung bemüht haben. Weitere Landesregierungen werden folgen oder haben bereits eine Richtlinie in Kraft gesetzt. Sie alle orientieren sich an einem Beschluss der Justizminster der Bundesländer aus dem Jahr 2015.

Ohne Elementarversicherung ist "Land unter"

Eine einfache Wohngebäude- oder Hausratversicherung reicht für eine solche Absicherung nicht aus. Hausbesitzer müssen also zusätzlich eine Elementarschadenversicherung abschließen, wenn sie sich gegen Naturgefahren absichern wollen. Bisher sind allerdings erst 41 Prozent aller Hausbesitzer in Deutschland im Besitz einer solchen Versicherung. Der Grund: Häufig schließen nur die eine Elementarversicherung ab, die Angst vor Hochwasserschäden, also der Ausuferung von Gewässern, haben. Viele Schäden entstehen aber durch Überschwemmungen und Rückstau infolge von Starkregen – auch in eigentlich risikoarmen Wohngegenden.

Unsere Rettungsringe: Elementar I und II

Elementar I: Unabhängig von regionalen Risikosituationen
In Verbindung mit der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung bieten wir exklusiv und unabhängig von den ZÜRS-Zonen eine günstige Grundsicherung inklusive Absicherung gegen Starkregen. Schon ab 11,85 Euro im Jahr sind Ihre Kunden gegen die finanziellen Folgen von Überschwemmungen infolge von Witterungsniederschlägen, Rückstau, Schneedruck, Dachlawinen, Lawinen, Erdsenkungen, Erdrutsche, Erdbeben und Vulkanausbruch abgesichert. Ausgeschlossen sind Hochwasserschäden.

Elementar II: Der umfassendeer Schutz, der Hochwasserschäden miteinschließt
Leben Ihre Kunden in einer hochwassergefährdeten Region, können sie Elementar II abschließen. Darin sind zusätzlich Überschwemmungen und Rückstau durch Ausuferung oberirdischer Gewässer abgesichert. Hier wird nach ZÜRS tarifiert. Bei einer Versicherungssumme von 60.000 Euro ist der Zusatzbaustein für die ZÜRS-Zone 1 schon ab 13,24 Euro im Jahr zu haben. Die VHV ist damit meistens günstiger als die Mitbewerber.

Gut zu wissen: Was ist ZÜRS?

Das Zonierungssystem für Überschwemmungen, Rückstau und Starkregen (ZÜRS) wurde 2001 vom GDV eingeführt. Es hilft den Versicherern bei der Beantwortung der Frage, welches Gebäude in welchem Ausmaß hochwassergefährdet ist. In das System wurden mittlerweile über 21 Millionen Adressen eingespeist. Je nachdem wie hoch das Überschwemmungsrisiko ist, wird jede Adresse einer der vier Gefährdungsklassen (GK) zugeordnet:

  • GK 1: nach gegenwärtiger Datenlage nicht von Hochwasser größerer Gewässer betroffen
  • GK 2: Hochwasser seltener als ein Mal in 100 Jahren, insbesondere Flächen, die bei einem extremen Hochwasser ebenfalls überflutet sein können
  • GK 3: Hochwasser ein Mal in 10 bis 100 Jahren
  • GK 4: Hochwasser mindestens ein Mal in 10 Jahren

Über 91 Prozent der verzeichneten Adressen gehören zur GK 1, sind also versicherungstechnisch unproblematisch.

Verteilung der ZÜRS Adressen 2017 je Gefährdungsklasse (GK2018) je Bundesland

Bundesland GK1 GK2 GK3 GK4 Gesamt
Brandenburg 93,7 % 4,3 % 1,7 % 0,3 % 100 %
Berlin 94,4 % 5,5 % 0,1 % 0,1 % 100 %
Baden-Württemberg 93,7 % 5,0 % 1,1 % 0,2 % 100 %
Bayern 93,6 % 4,2 % 1,1 % 1,0 % 100 %
Bremen 50,8 % 46,8 % 0,7 % 1,7 % 100 %
Hessen 90,6 % 7,7 % 1,1 % 0,6 % 100 %
Hamburg 90,2 % 9,5 % 0,1 % 0,2 % 100 %
Mecklenburg-Vorpommern 94,8 % 4,4 % 0,3 % 0,5 % 100 %
Niedersachsen 85,6 % 13,1 % 0,7 % 0,6 % 100 %
Nordrhein-Westfalen 90,8 % 8,5 % 0,6 % 0,1 % 100 %
Rheinland-Pfalz 90,8 % 7,1 % 1,5 % 0,6 % 100 %
Schleswig-Holstein 96,2 % 0,8 % 0,8 % 2,2 % 100 %
Saarland 95,8 % 2,7 % 0,8 % 0,7 % 100 %
Sachsen 92,7 % 3,7 % 3,0 % 0,7 % 100 %
Sachsen-Anhalt 84,9 % 12,5 % 2,1 % 0,5 % 100 %
Thüringen 94,7 % 1,9 % 2,5 % 0,9 % 100 %
  91,27 % 7,05 % 1,09 % 0,59 % 100 %

 

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Informationen zu Elementarschäden

Schadenbeispiel Elementar

Schadenbeispiel Elementar

  • Stand: 01.08.2018
  • Nummer: 630.0031.04
  • Größe: 3 MB
  • Seiten: 2

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Wohngebäude/Hausrat Informationen Rückstau

Wohngebäude/Hausrat Informationen Rückstau

  • Stand: 01.01.2010
  • Nummer: 630.0032.01
  • Größe: 224 KB
  • Seiten: 2

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