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Social Media: Ihre Wünsche, unsere Tipps

Social Media: Ihre Wünsche, unsere Tipps

Unsere Umfrageergebnisse zu Ihren Social-Media-Aktivitäten zeigen: Sie sind sich der Wichtigkeit von Facebook und Co. bewusst. Doch wie baut man eine gelungene Präsenz auf? In unserer neuen Reihe #VHVSoMe unterstützen wir Sie regelmäßig mit Tipps und Tricks.

Umfrageergebnisse: Social Media ja, nur wie?

Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben, an unserer Umfrage zu Ihren Social-Media-Aktivitäten teilzunehmen. Die Ergebnisse aus über 300 erhaltenen Rückmeldungen zeigen: Sie sind sich bewusst, dass Sie insbesondere junge Zielgruppen immer besser über Facebook erreichen können. Knapp 40 Prozent der Makler nutzen Facebook daher auch beruflich – hauptsächlich, um Kontakt zu Bestandskunden zu halten (71,7 Prozent) und zur Neukundenakquise (49,6 Prozent). Doch es gibt auch Skeptiker, die fürchten, dass sie damit zu werblich auf Ihre Kunden wirken. Manche haben schlicht Respekt vor dem unbekannten Vertriebskanal und seinen Funktionen. Fakt ist: Mit einem Social-Media-Profil zeigen Sie Präsenz – und wir wollen Sie dabei unterstützen!

#VHVSoMe: Tipps und Tricks für Ihr Profil

Ein Teilnehmer war sich sicher: "Wer nicht mit Social Media beginnt, wird zukünftig an Relevanz verlieren." Ganz unrecht hat er damit nicht. Aus diesem Grund wollen wir Sie mit unserer neuen Info-Reihe #VHVSoMe (SoMe = Social Media) dabei unterstützen, eine gelungene Social-Media-Präsenz aufzubauen und zu pflegen. Wir beantworten allgemeine Fragen, klären, welche neuen Möglichkeiten sich für Ihre Kundenansprache ergeben und geben Tipps, auf was Sie achten sollten.

Drei Gründe für eine Social-Media-Präsenz

  • Kontaktaufnahme leicht gemacht: Gerade junge Versicherungsnehmer informieren sich vorab online über Versicherungsprodukte – und das nicht nur auf Websites. Außerdem schätzen Sie die Möglichkeit zur unkomplizierten Kontaktaufnahme. Bieten Sie Ihren Kunden daher die Möglichkeit, auf den Kanälen, auf denen sie sich auch in ihrer Freizeit bewegen, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Das setzt die Hemmschwelle deutlich herab. Besonders beliebt sind da WhatsApp und Facebook.
  • Gezieltere Werbung: Bei Facebook und Co. können Sie Ihre einzelnen Posts/Beiträge bewerben. Der große Vorteil: Im Gegensatz zu Werbebannern tauchen die bezahlten Inhalte im Newsfeed der Nutzer auf – ohne auf den ersten Blick als Werbung erkennbar zu sein. Zudem können Sie festlegen, an welche Zielgruppen die Inhalte ausgespielt werden sollen. Ein sehr genauer Algorhytmus sorgt dafür, dass – wenn gewünscht – nur Menschen, die sich für Hunde interessieren, Ihren Post zum Thema Hundeversicherung angezeigt bekommen. So sehen nicht nur Ihre Freunde bzw. Fans Ihre Inhalte, sondern eine größere aber definierte Interessengruppe.
  • Präsenz und Expertise zeigen: Selbst, wenn Sie keine Zeit haben, eigene Beiträge zu erstellen, haben Sie die Möglichkeit, Inhalte von uns oder anderen Seiten ganz einfach mit Ihren Fans zu teilen. Dazu könnne Sie immer auch ein paar persönliche Worte oder Empfehlungen schreiben. So finden sich Ihre Kunden besser in der Versicherungswelt zurecht und wissen, wem sie das zu verdanken haben. Das menschelt und ist gut für die Kundenbindung.

Tipp: Legen Sie ein Unternehmensprofil an

Sollten Sie – wie 66,7 Prozent der Vermittler, die auf Facebook aktiv sind – noch mit einem privaten Profil mit Ihren Kunden kommunizieren, empfehlen wir Ihnen, möglichst schnell ein gewerbliches Profil anzulegen. Denn:

  • Die Facebook-Regeln besagen, dass private Personen-Profile nicht dafür genutzt werden dürfen, gewerbliche Ziele zu verfolgen. Mit einem gewerblichen Profil laufen Sie folglich nicht Gefahr, von Facebook abgemahnt zu werden.
  • Zwar gibt es noch keinen Präzedenzfall aus der Maklerwelt oder feste Vorschriften, allerdings zeigen einige Beispiele aus anderen Branchen, wie wichtig eine richtige Kennzeichnung auf Social-Media-Profilen ist: Wenn Sie mit einem privaten Profil Inhalte von Versicherungen teilen, könnte das als Schleichwerbung gewertet werden. Sie müssten streng genommen jeden Beitrag als Werbung kennzeichnen. Daher raten wir: Mit einem Unternehmensprofil wirken Sie dem Vorwurf der Schleichwerbung entgegen, da für alle erkennbar ist, dass wirtschaftliche Interessen hinter Ihrem Profil stecken.
  • Nur im Unternehmensprofil haben Sie die Möglichkeit, Werbung zu schalten. Außerdem können Sie Statistiken einsehen und Beiträge planen. Es stehen Ihnen also deutlich mehr Funktionen zur Verfügung als mit einem rein privaten Profil. ACHTUNG: Facebook wird Ihnen vorschlagen, mit nur einem Klick Beiträge zu bewerben. Legen Sie lieber einen Facebook Business Manager an – nur mit dem können Sie genaue Zielgruppen festlegen (Targeting) und die spezifischen Werbevorteile von Facebook auch wirklich nutzen.

Unternehmensprofil anlegen: So geht's

Wenn Sie noch ein privates Profil nutzen, können Sie einfach eine neue gewerbliche Seite erstellen. Sie behalten das private Profil und managen von ihm aus die Aktivitäten Ihres Unternehmensprofils.

  1. Legen Sie unter "Erstellen" eine neue Seite an. Diese Option finden Sie in der Desktopversion rechts neben dem Suchfeld.
  2. Anschließend richten Sie das Profil ein und bestücken es mit allen nötigen Informationen (inklusive Impressum). Dabei besteht auch die Möglichkeit, Informationen und Profilbilder aus Ihrem privaten Profil zu übernehmen – bisherige Posts können nicht einfach übernommen werden. Tipp: Achten Sie darauf, Ihre Unternehmensseite nicht nur mit Ihrem Namen, sondern Ihrem Unternehmen oder der Zusatzinfo "Versicherungsmakler" zu benennen. Ihr privates Profil sollte nur noch Ihren Namen enthalten, damit Kunden, die nach Ihnen suchen, sofort erkennen, welches Ihr gewerblich genutztes Profil ist.
  3. Ihre bisherigen Freunde können zu Fans der gewerblichen Seite werden. Sie können Sie ganz einfach zum Abonnieren der Unternehmensseite einladen. Das wird Ihnen Facebook im Erstellungsprozess vorschlagen. Hier könnne Sie auch eine Auswahl treffen und müssen nicht all Ihre Freunde dazu einladen. Tipp: Teilen Sie vorab auf ihrer privaten Seite  mit, dass Sie Ihre geschäftlichen Aktivitäten auf der neuen Seite fortführen werden. Das schafft Transparenz und niemand wundert sich über die Einladung zur neuen Seite.
  4. Verwalten Sie die Unternehmensseite ganz bequem von Ihrem weiter bestehenden privaten Profil aus. Um Ihre Unternehmensseite zu verwalten, klicken Sie einfach auf den nach unten zeigenden Pfeil (ganz rechts im blauen Bereich, in dem sich auch das Suchfeld in der Desktopversion befindet) und wählen Ihre Unternehmensseite aus.