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VHV Service erlebbar: Mit Schadenbeispielen überzeugen

VHV Service erlebbar: Mit Schadenbeispielen überzeugen

Stehen Sie auch regelmäßig vor der Herausforderung, potentielle Kunden von der Notwendigkeit einer Versicherungsleistung zu überzeugen? Reale Schadenbeispiele aus der Versicherungspraxis der VHV können Sie bei Ihren Beratungsgesprächen unterstützen. Heute: Unfall.

Mit nachvollziehbaren Praxisbeispielen Vertrauen gewinnen

Es ist die klassische Reaktion: Warum soll ein Kunde über Jahre für eine Leistung zahlen, die er ja doch nie abruft. – Nie? – Der Ärger über sich anhäufende Versicherungsbeiträge ist bei vielen groß. Doch um Einiges größer ist der Unmut, wenn ein plötzlich eintretender Schadenfall nicht abgesichert ist und man auf den Kosten sitzen bleibt. Hier kommen Sie als Vermittler ins Spiel: In Ihren Beratungsgesprächen leisten Sie wertvolle Aufklärungsarbeit, die – unterstützt mit Schadenbeispielen aus der Praxis – beim Kunden für mehr Transparenz und Vertrauen sorgt. In der Vergangenheit haben wir Ihnen bereits Schadenbeispiele aus den Bereichen PHV und Hausrat vorgestellt, diese finden Sie hier:

Unfall-Schadenbeispiele für Ihre Kundengespräche:

In der Produktübersicht unserer Unfallversicherung KLASSIK-GARANT finden Sie jede Menge Leistungs-Highlights, die sich in der Praxis schon bewährt haben. Wie genau, können Sie in unseren realen Fallbeispielen nachlesen, die unsere Schadenabteilung bereits abgewickelt hat:

Easy Care: Haushaltshilfe inklusive

Schadenbeispiel:
Unsere Kundin ist zu Hause auf ihrem Hof gestolpert und hat sich dabei ihre rechte Hand gebrochen. Als Rechtshänderin eine Katastrophe, denn so konnte sie für den Zeitraum bis zur Heilung ihren Haushalt nicht erledigen.

Regulierung der VHV:
Die Kundin hat den Tarif EXKLUSIV mit dem Baustein Easy Care abgeschlossen und war für einen solchen Ausfall entsprechend abgesichert: Die VHV hat für sie die Hilfsorganisation Malteser beauftragt und eine Haushaltshilfe organisiert. Diese umfasste u. a. einen täglichen Menüservice, eine wöchentliche Wohnungsreinigung und einen Wäscheservice. Die Leistung wurde für 2,5 Monate beansprucht. Wir haben die Kosten in Höhe von 1.900 Euro komplett übernommen.

Kranken-Rücktransport aus Urlaubsland

Schadenbeispiel:
Unser Kunde ist im Frankreich-Urlaub mit dem Rad gestürzt und hat sich einen Beckenbruch zugezogen. Aufgrund der Schwere der Verletzung wurde er vor Ort stationär aufgenommen. Dort erfuhr er von den Ärzten, dass die Dauer des Aufenthalts voraussichtlich drei Wochen betragen wird. Der Kunde hatte jedoch den Wunsch, nach Deutschland ins heimatnahe Klinikum verlegt zu werden.

Regulierung der VHV:
Der Kunde hatte keine Auslandsreisekrankenversicherung, aber in unserer Unfallversicherung sind Bergungskosten eingeschlossen. Daher organisierten wir über die Hilfsorganisation Malteser den medizinisch sinnvollen Rücktransport und übernahmen die dadurch entstandenen Kosten in Höhe von 1.972 Euro.

Infektionskrankheiten wie Borreliose

Schadenbeispiel:
Unser Kunde befand sich im Garten, als er plötzlich ein Kribbeln in der linken Gesichtshälfte verspürte und vermutete sofort einen Zeckenbiss. Da er dazu noch ein verschobenes Gesicht bemerkte, stellte er sich beim Hausarzt vor und wurde ins Krankenhaus überwiesen. Dort wurde nach einer Nervenwasseruntersuchung tatsächlich eine Borreliose diagnostiziert und entsprechend behandelt. Die zu Beginn der Erkrankung bestehende Kraftlosigkeit und teilweise Gesichtslähmung hatten sich danach deutlich verbessert, sind aber leider nicht vollständig abgeklungen.

Regulierung der VHV:
Gemäß dem neurologischen Gutachten besteht bei unserem Kunden eine dauerhafte Invalidität von 10 Prozent. Ist diese auf eine Infektionskrankheit wie Borreliose zurückzuführen, zahlen viele Versicherer nicht. Anders sieht es da bei der VHV aus: Im Versicherungsvertrag wurde eine Versicherungssumme von 100.000 Euro vereinbart, sodass wir davon 10 Prozent – also 10.000 Euro – ausgezahlt haben.

Luftfahrtrisiko

Schadenbeispiel:
Wer berufsbedingt im Cockpit eines Flugzeugs sitzt oder gerne als Hobbypilot durchstartet, trägt nicht nur die Verantwortung für Mitflieger und Maschine, sondern ist auch einem besonderen Risiko ausgesetzt. Das mussten auch zwei unserer Kunden auf unterschiedlich tragische Weise feststellen. Der eine war Co-Pilot und stürzte während eines Fluges mit der Maschine ab. Er verstarb in Folge des Absturzes. Ein anderer hatte mehr Glück: Beim Landeanflug mit einem Kleinflugzeug ist unser Kunde mit einem Obstbaum kollidiert. Dabei zog er sich eine Schulterluxation zu.

Regulierung der VHV:
Die Zusatzbedingungen für die Mitversicherung von Luftfahrtunfällen ermöglichen es unseren Kunden, Unfälle in ihrer Tätigkeit als Flugzeugführer oder Besatzungsmitglied mitzuversichern. Im Rahmen der vereinbarten Todesfallleistung haben wir den Hinterbliebenen des verstorbenen Co-Piloten beispielsweise die Todesfallsumme von 10.000 Euro ausgezahlt. Auch im zweiten Fall besteht aufgrund des mitversicherten Luftfahrtrisikos Versicherungsschutz. Bisher hat der Kunde keine Invalidität angezeigt. Falls er dies noch tut und diese auf den Flugunfall zurückzuführen ist, würden wir für die Folgen der Invalidität aufkommen.

Erweiterter Unfallbegriff

Schadenbeispiel:
Unser Kunde war mit seinem Hund spazieren, trat unglücklich auf und knickte ohne Fremdeinwirkung um. Dabei zog er sich einen Bänderriss am Sprunggelenk zu.

Regulierung der VHV:
Da die Verletzung ohne Fremdeinwirkung, Glätte oder ähnliches zustande kam, lag kein eindeutiges Unfallereignis vor: Ein Grund für viele Versicherer die Leistung zu verweigern. Unser Kunde hingegen profitierte von den Vorteilen des Bausteins EXKLUSIV. Obwohl er seine Unfallverletzungen durch Eigenbewegungen verursacht hat, konnten wir ihn entsprechend entschädigen. 

Aufgrund des Bänderrisses haben wir dem Kunden 200 Euro Schmerzensgeld bezahlt. (Krankenhaustagegeld/Genesungsgeld war mit 10 Euro je Tag versichert). Für die ambulante OP haben wir zudem für 3 Tage Krankenhaustagegeld/Genesungsgeld weitere 60 Euro ausgezahlt.
Es verbleibt voraussichtlich eine Invalidität von 1/10 Beinwert. Vereinbart ist eine Invaliditätssumme von 100.000 Euro. Bei Verlust oder völliger Funktionsunfähigkeit eines Beines gilt ein Invaliditätsgrad von 80 Prozent. 1/10 von 80 Prozent sind 8 Prozent. 8 Prozent von 100.000 Euro entsprechen 8.000 Euro. Wenn es bei dem Invaliditätsgrad bleibt, kann der Kunde mit einer Entschädigung von 8.000 Euro rechnen. Je höher die vereinbarte Invaliditätssumme, desto höher ist auch der Entschädigungsbetrag.

Invalidität und Unfallrente

Schadenbeispiel:
Unser Kunde war auf seinem Motorrad unterwegs und hielt vorschriftsmäßig an einer roten Ampel. Ein heranfahrender PKW fuhr jedoch auf unseren Kunden auf, wodurch dieser mit seinem Motorrad gegen einen Bus geschleudert wurde. Der Kunde erlitt eine Querschnittslähmung. Es besteht eine dauerhafte Invalidität von 100 Prozent.

Regulierung der VHV:
Der Kunde hat bei uns eine Unfallversicherung mit einer Invaliditätssumme von 35.000 Euro und einer progressiven Invaliditätsstaffel von 350 Prozent abgeschlossen. Außerdem hat er mit uns eine monatliche Rente von 450 Euro vereinbart. Wir konnten ihm entsprechend der Vereinbarungen eine Invaliditätssumme von 122.500 Euro (35.000,00 x 350 Prozent) auszahlen. Weiterhin bekommt er lebenslang eine monatliche Rente in Höhe von 450,00 Euro, die wir vierteljährlich im Voraus überweisen.